Heimat und Trachtenverein Hausen, gegründet 1954
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  Rückblick
Jahreshauptversammlung am 19. März 2006
Zur Jahreshauptversammlung lud der Heimat- und Trachtenverein ins Sportheim ein. Vorsitzende Helga Nickel begrüßte unter den 52 anwesenden Mitgliedern die Ehrenmitglieder Richard Zenk, Gregor Kupfer, Ludwig Zenk, Edelbert Kupfer, Maria Ismaier, Maria Rößler, und Emma Redel, sowie den 1. Bürgermeister der Gemeinde Edmund Mauser, Altbürgermeister Meinrad Ismaier und den Heimatpfleger Engelbert Wagner.

Nach dem Totengedenken übergab die Vorsitzende das Wort an den Schriftführer Jürgen Oßmann, der den umfangreichen Bericht verlas. Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres stellte die Teilnahme am Annafestzug mit 53 Trachtlern, einem Heuwagengespann und zwei Pferdeführern dar. Eine willkommene Abwechslung bot ein Tagesausflug nach Benediktbeuren. Bei einem interessanten und vielfältigem Tagesprogramm kam jeder der Teilnehmer auf seine Kosten. Präsent war man bei der Neueinführung des Pfarrers Josef Krauß und des Pastoralreferentenehepaares Kutsch – Meyer, sowie der Verabschiedung des Herrn Hochw. Pfarrer Michael Kramer. Die Teilnahme an der Oberfränkischen Trachtenwallfahrt (im vergangenen Jahr in Heroldsbach), Fronleichnamsprozession, Hagelfeier, Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt, sowie am Erntedankfest sind mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Auch der Diaabend in der Mehrzweckhalle sorgte wieder für einen gefüllten Saal.

Der positive Kassenbericht von Konrad Singer wurde von den Revisoren Maria Zenk und Edelbert Kupfer bestätigt und konnte von der Versammlung einstimmig entlastet werden.

Die Hausner Trachtensänger berichteten von 21 Auftritten, die Tanzgruppe konnte leider in diesem Jahr keinen Auftritt verbuchen.

Für Unverständnis sorgte die neue Regelung des Bayr. Trachtenverbandes, Zuschüsse für die Trachtenbeschaffung zu streichen.

Zuversichtlich geht man dem Jahr 2007 entgegen, in dem ganze 365 Tage lang das 1000jährige Bestehen der Gemeinde Hausen gefeiert werden wird. Die Trachtler freuen sich jetzt schon auf die oberfränkische Trachtenwallfahrt, die dann erstmalig in Hausen stattfindet!

Filmabend in der Mehrzweckhalle am 05. November 2006
Der Trachtenverein und die Gemeinde Hausen luden zum 11. Mal zum Filmabend unter dem Motto „So war das damals in Hausen“ in die Mehrzweckhalle ein. Die 1. Vorsitzende des Trachtenvereins Helga Nickel begrüßte etwa 150 Zuhörer, zudem Bürgermeister Edmund Mauser, die Ehrenmitglieder des Vereins und natürlich den Referenten dieses Abends, den Ortschronisten Ludwig Zenk.

Die Zeitreise begann im Jahre 1969 mit dem 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hausen. Man konnte bekannte Persönlichkeiten entdecken und ebenso viele markante Hausner Gesichter leider längst verstorbener Bürger.
Die Festlichkeiten fanden damals am Sportgelände statt, das einige der jüngeren Zuschauer in der damaligen Form wohl noch nie so gesehen hatten. Der Jubiläums-Festzug zog zunächst durch die Straßen in die Kirche hinein, wo Pfarrer Hundsdorfer den Festgottesdienst abhielt. Von dort aus ging es wieder zurück zum damaligen Sportgelände. Ein Fackelzug beendeten die Feierlichkeiten.

Nun folgte der Film vom 110jährigen Jubiläum der FFW im Jahr 1979. Im Ortsbild hatte sich sehr viel verändert. Auf dem Sportplatzgelände stand nun die neue Mehrzweckhalle. Auch gab es nun die neue Weststraße über welche sich der Kirchenzug bewegte. Die Kirche und das Todengedenken hielt Pfarrer Kramer, der seit 1976 in der Pfarrei tätig war. Am Nachmittag verfolgte man den großen Festzug mit allerlei Kuriositäten, alten Spritzgeräten und Bulldogs, Landwehren aus Oberfranken und nicht zuletzt die Vielfalt der Hausner Trachtler mit Brautkronen, Roten und Weißen Tüchla, Musik- und Festtagstrachten. Nach dem Festzug vergnügten sich die Teilnehmer damals in der bunten Budenstadt beim Luftgewehrschießen, die Kinder beim Karussell fahren und Eis essen. Hier konnte sich so mancher Erwachsene als Kind beim Eis schlecken wieder entdecken.

Nach einer kurzen Pause in der der Akkordeonspieler Reinhold Roth für Unterhaltung sorgte, sah man den Annafestzug aus dem Jahre 1984. Hier kamen wieder unsere Trachtler zum Zuge. Beim Aufbau den Festwagens, beim Herrichten der Trachtler und schließlich bei der Fahrt zum Festzug war man dabei. Schließlich bewunderte man im Festzug den Erntewagen der Hausner, auf dem die Männer mit dem Dreschflegel das Korn ausdroschen. Natürlich sah man auch die vielen anderen Teilnehmer des Annafestzuges.

Anschließend begleitete man die Wallfahrt nach Gößweinstein, die von den Hausner Bürger seit vielen Jahren gepflegt wird. Man war zu Gast schon frühmorgens bei der Abfahrt mit dem Bus, dem restlichen Fußmarsch, dem Gottesdienst, dem Kreuzweg und nicht zuletzt natürlich bei der Einkehr zu einem guten Essen. Schließlich konnte man den Heimweg und die Ankunft in Hausen verfolgen.

Zuletzt durfte man einem ganz besonderen „Handwerker“ bei der Arbeit über die Schulter schauen, nämlich einem der nur sechs Hausnern Imkern: Man erfuhr viel Interessantes aus der Welt der Bienen, etwa dass die mit einem Farbplättchen gekennzeichnete Königin bis zu fünf Jahre alt werden und täglich bis zu 2000 Eier legen kann, dass eine Honigbiene für ein Gramm Honig etwa 8000-10000 Blüten besucht oder dass die Bienen zum Sammeln von einem kg Honig eine Wegstrecke von drei Erdumrundungen zurücklegen müssen! Das wichtigste aber an der Arbeit der Bienen ist jedoch die Bestäubung der Blüten.

Zusammen mit dem Imker besuchte man die Bienenstöcke an verschiedenen Orten und studierte die eigentliche Arbeit der Honiggewinnung. Dazu werden die Waben „entdeckelt“ und in einer Honigschleuder geschleudert. Danach wird der Honig gefiltert und abgefüllt.

Zum Abschluss des Vortrages dankte der Bürgermeister dem Referenten für seine Arbeit mit einem kleinen Geschenk. Er betonte, dass unsere Gemeinde stolz auf den Vortragenden sein könne, denn seit mehr als 50 Jahren führt dieser eine Ortschronik, und begleitet Vereins – und Gemeindeleben in Film und Bild.

Diavortrag am 05. November 2005
Bereits zum zehnten Male lud der Heimat- und Trachtenverein Hausen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zu einem heimatlichen Filmabend unter dem Thema „So war das damals in Hausen“ in die Mehrzweckhalle ein. Die Hausner Trachtensänger umrahmten den Abend mit Liedeinlagen.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Heimat- und Trachtenvereins, Helga Nickel, führte der Bild- und Filmchronist Ludwig Zenk, Filme aus seiner über 55 Jahre sorgfältig geführten Dorfchronik vor. Der Rückblick des ersten Teils, der im Jahre 1990 begann, zeigte eine Wallfahrt der Hausner nach Gößweinstein, die Prozession an der Hagelfeier, wie die Gläubigen betend und singend durch das Dorf zu den Altären zogen. Es folgte die „Fackendorfer Kärwa“ sowie die Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Betriebsjubiläum der Fa. Braas. In der weiteren Folge sah man die letzten Dampflokzüge auf der inzwischen stillgelegten Strecke Forchheim-Höchstadt, das Abfischen des Mühlweihers, die Montage des Hausner Wasserrades an der Regnitz, das Aufstellen eines Kärwabaumes sowie die Ratschnbuben, die am Karfreitag und -samstag, die Kirchenglocken ersetzend, durch das Dorf ziehen. Großen Anklang fand auch eine Kartoffelernte mit Kartoffelfeuer der Kindergartenkinder des St. Wolfgang Kindergarten und viele Besucher erkannten ihre Kinder bzw. Enkelkinder, wie sie die schwarz gebrannten Kartoffel voller Genuss verzehrten.

Im zweiten Film standen Impressionen von und aus dem Dorf Hausen und seinen Fluren im Vordergrund . Man konnte zum Beispiel miterleben, wie das alte Rathaus an der Verkehrsinsel eingerissen wurde und an dessen Stelle die neue Sparkasse entstand. Das alte Feeßn- und Greifenhaus, sowie der ehemalige Korlbauernhof mit seiner riesigen Scheune vor ihrer Renovierung. Ein Hochwasser am RMD-Kraftwerk und die Überflutung des Dorfbaches, sowie eine landschaftliche Fotowanderung durch die „Reuther Flur“, wo zu diesem Zeitpunkt die Natur noch in Ordnung war.

Als Lohn für den gelungenen Filmabend erhielt Ludwig Zenk begeisterten Beifall von den Zuschauern. Bürgermeister Edmund Mauser bedankte sich beim Referenten mit einem kleinen Präsent mit der Hoffnung, dass noch viele Vorträge dieser Art über die Hausner Dorfgeschichte folgen werden.

Trachtenwallfahrt am 24. April 2005
Am 24. April nahmen 28 Hausner Trachtler an der Trachtenwallfahrt des Oberfränkischen Trachtengauverbandes in Heroldsbach teil. In der Gebetsstätte zelebrierte Pater Dittrich von Stockhausen den feierlichen Gottesdienst der vom Heroldsbacher Dreigesang umrahmt wurde.

Jahreshauptversammlung am 13. März 2005
Zur Jahreshauptversammlung im Beckenschneiderzahl konnte die Vorsitzende zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Nach der Totenehrung galt es die einzelnen Sachberichte zu verlesen. Unser Schriftführer gab noch einmal Rückblick auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr, der Kassenbericht verlief ebenfalls positiv.
Tanzgruppen- und Gesangsgruppenleiter berichteten von einer Vielzahl von Proben und Auftritten.
Nun konnte auch die überarbeitete Satzung verlesen werden, über deren Inhalt auch abgestimmt wurde. Alle Anwesenden fanden nicht einen einzigen Punkt der Unstimmigkeit. Nun steht also nichts mehr im Wege, den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen.
Nach Antrag wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlasten und wir konnten zu den Neuwahlen übertreten. Die gesamte Vorstandschaft wurde erneut in ihrem Amt bestätigt. Im Ausschuss gab es einen kleinen Wechsel und es wurden zwei neue Mitglieder zur Arbeit verpflichtet.
Unter Wünsche und Anträge gab es noch einige Anmerkungen und Meinungen, die man jedoch rasch klären konnte.

Fasching am 5. Februar 2005
Ein voller Erfolg war unser Faschingsball,den wir zusammen mit unserem Gesangverein organisieren, im ausverkauften Beckenschneidersaal. Unter dem Motto "Dufte Bienen, verrückte Hühner und andere schräge Vögel" konnte man so manchen bunt schillernden Vogel bewundern. Alle Gäste wurden wurden mit einem selbst gereimten Liedchen von den beiden Vorsitzenden begrüßt. Den Höhenpunkt des Abends bildete unsere "Miss Hausen" – Wahl. Sechs attraktive, in Frauenkleider gehüllte Männer mussten sich in ihrer Arbeitskluft, Abendgarderobe und Badeanzug präsentieren. Nach der gründlichen Vermessung und einem Intelligenztest wurde unter tobendem Applaus Miss Daniela zur Siegerin gekürt.

Die gute Stimmung hielt sich bis in die frühen Morgenstunden bis zum letzten Takt wurde fleißig das Tanzbein geschwungen.

Krippenausstellung am 11./12. Dezember 2004
Einen wahren Massenansturm erlebten wir bei unserer, in Hausen erstmalig stattgefundenen Krippenausstellung. In der idyllischen Gogelscheune stellten 21 Aussteller ihre 25 Krippen zur Schau. Man konnte die verschiedenartigsten Krippenformen bewundern. Die Besucher bestaunten fränkische, alpenländische, orientalische Krippen, eine Bild- und eine Kastenkrippe. Besonderes Augenmerk zogen zwei im orginal nachgebaute Hausner Gehöfte auf sich.

Am Samstagabend war der Forchheimer Mundartdichter Reinhold Schmitt geladen. Er erzählte besinnliche Gedichte und Gschichtla vor einer interessiert lauschenden Zuhörerschaft. Am Sonntag spielten zwei Zitherspielerinnen adventliche Weisen und immer wieder gesellten sich spontan Kinder und Erwachsene dazu, die bei den Liedern mitsangen.

Zum Bersten gefüllt waren die Räume, als auch noch zum späten Nachmittag die Hausner Trachtensänger ihr Können zum Besten gaben.

Historische Ortsführung am 13. Juni 2004
Überwältigt waren wir von der großen Teilnehmerzahl, es waren über 80 Gäste, die unserer Einladung zur Ortsführung in Hausen folgten. Unser Heimatpfleger führte die Gruppe, angefangen in unserer Pfarrkirche St. Wolfgang, vorbei am idyllischen Mühlweiher und dem alten Vogthaus, bis hin zum Brunnrangen. Für jeden leicht verständlich wurde Geschichte und Kunst erläutert und man erfuhr so manche heitere Anekdote aus dem Dorfleben. Nach der Führung wurden alle Gäste in den Hof unseres Dorfmuseums zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Jahreshauptversammlung, 14. März 2004
Zur Jahreshauptversammlung lud der Heimat- und Trachtenverein Hausen in den Beckenschneidersaal ein. Vorsitzende Helga Nickel begrüßte zahlreiche Trachtler und Trachtlerinnen und berichtete über die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr.

So nahm man an der Trachtenwallfahrt in Kronach, dem 50jährigen Vereinsjubiläum des Freischütz Hausen, dem 110jährigen Vereinsjubiläum der Deutschen Brüder, Fronleichnam und Hagelfeier teil, veranstaltete im Greifenhof ein Erntedankfest und besuchte u. a. einen Trachtentanzkurs in Röttenbach. Der Filmabend "So war das damals in Hausen", eine Adventsfeier und ein Faschingsball gehörten ebenfalls zum Programm.

Anläßlich des 50jährigen Bestehens des HTV Hausen wurde für das Jahr 2004 ein vielfältiges Programm erstellt. Das Jubiläumsjahr begann bereits in der Silvesternacht. Alle Einwohner Hausens wurden eingeladen, den Jahreswechsel gemeinsam mit Nachbarn und Bekannten auf dem neuen Dorfplatz zu feiern. Der Literarische Nachmittag "Erzähltes Hausen" fand, wie schon ausführlich berichtet, großes Interesse. Geplant sind weiterhin eine Führung durch das "alte" Hausen, ein großes Sänger- und Musikantentreffen und eine Krippenausstellung.

Tanzgruppenleiter Jürgen Zenk berichtete von 19 Tanzproben und drei Tanzauftritten, sowie über den Besuch von zwei Vortänzerproben.

Harald Redel berichtete von 15 Proben und 21 Auftritten der Trachtensänger.

Der positive Kassenbericht von Konrad Singer, geprüft von 2 Revisoren, wurde durch die Versammlung einstimmig entlastet.

Nachdem man die letzten zwei Jahre ohne Schriftführer auskommen musste, konnte man dieses Amt erfreulicherweise mit Jürgen Oßmann neu besetzen.

Vom Amt des Zeugwarts trat Marianne Dunkel bedauerlicherweise aus gesundheitlichen Gründen zurück. Für diesen Posten konnte man Maria Ismaier gewinnen.

Für viel Diskussionsstoff sorgte in der Tagesordnung der Punkt um die Änderung der Mitgliedschaftsführung. In Zukunft werden statt der bestehenden Familienmitgliedschaft nur noch Einzelmitglieder geführt, auch Kinder können dem Verein mit Einverständnis der Eltern aufgenommen werden. Die neue Regelung soll ab 2005 in Kraft treten. Letztendlich wurde der gesamte Vorschlag mit nur zwei Gegenstimmen von der Versammlung angenommen.

Galgenhumor beim Faschingsball, 21. Februar 2004
Unter dem Motto "Die Sterne lügen nicht" veranstalteten wir gemeinsam mit dem Gesangverein im Beckenschneidersaal unseren Faschingsball. Die Vorsitzenden der beiden Vereine begrüßten die zahlreichen Gäste in gesungener Form, wobei jeder der Anwesenden, von den Trachtlern und Sängern bis hin zu den Witwen und Stammtischbrüdern, ihr Fett ab bekamen.

Die Gesundheitsreform, ein beliebtes Thema in der Faschingssaison hielt auch hier Einzug. Die Büttenrednerin berichtete zunächst über den Wochenablauf eines stressgeplagten Rentners, der nun - endlich im Ruhestand - nach einem minutengenauen Tagesplan lebt, und für die lebens- und liebenswerten Dinge leider überhaupt keine Zeit mehr hat.

Schließlich zeterte man über die neue Gesundheitsreform. In Zukunft ist eine Innereigebühr zur Abfallentsorgung zu entrichten. So bekommen Blinddarmoperierte ihr entnommenes Teil mit nach Hause, um es dann im speziellen Abfallbehälter zu entsorgen. Einem Patienten amputierte man aus Kostengründen gleich beide Beine, ein Gehbehinderter muss sich seine Krücken selbst herstellen.

Selbst beim Zahnarzt wird rigoros gespart. So ist es zwar recht unappetitlich aber durchaus denkbar, dass man Zähne aus einem Schweinegebiss eingesetzt bekommt.

In den Tanzpausen beglückten die zwei Vorsitzenden ihre Gäste mit einem nicht ganz ernstzunehmenden Horoskop für jedes Tierkreiszeichen. Der Blick in die Sterne sorgte für wahre Lachsalven. So hieß es über den Stier: Venus beschenkt sie mit Schönheit und Charakterstärke, Leute die sie besser kennen, halten sie für einen Holzkopf. Der machthungrige Skorpion trampelt auf jeden herum, der ihm auf dem Weg nach oben im Weg steht. Er lacht selbst auf Beerdigungen. Der sensible Fisch ist stets auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, was vielleicht auch am Mangel an Talent liegen mag.

Für weitere Stimmung auf musikalischer Ebene sorgten "Gitarren-Sepp und Erwin".

"Erzähltes Hausen", Texte aus der Vergangenheit, 1. Februar 2004
Eine Momentaufnahme Hausens, wie es vor etwa vor 100 Jahren war, bot der Heimat- und Trachtenverein bei einem Literarischen Nachmittag im voll besetzten Pfarrsaal.

Einige Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereines lasen Texte von Dr. Konrad Kupfer und seiner Schwester Anna vor, die der Ortsheimatpfleger aufbereitet hatte

Konrad Kupfer besuchte das Aufsessianum in Bamberg, studierte Germanistik und wurde nach dem zweiten Weltkrieg Leiter des Forchheimer Gymnasiums.

Anna Kupfer blieb unverheiratet, war Lehrerin in Nürnberg und Roßtal. In ihrer Lebenschronik tauchen viele Episoden über Hausen auf, ohne dass der Ort immer namentlich genannt wird. Sie schrieb ihre Erinnerungen in einer verklärten Kindheits-Romantik.

Viele der älteren Anwensenden wurden jedoch beim Zuhören an ihre eigene Kindheit erinnert: An die Schulzeit, an das abendliche Dengeln der Sensen, daran, wie Heu gemacht und Garben gebunden wurden und wie die Kinder das tägliche Mittagessen hinaus aufs Feld tragen mussten, damit die Bauern und Knechte ihren Hunger stillen konnten.

Eine Geschichte erzählte vom dörflichen Leben, wie das Brot noch im eigenen Backofen gebacken und das Obst in der Dörre getrocknet wurde und vom "gebratenen Kaffee". Die alte fränkische Tracht wurde ausführlich beschrieben.

Für besonders viel Erheiterung sorgte die Magd, die während eines Gewitters von einem kalten Blitz getroffen wurde und sich aber, trotz des nahenden Todes, mit allen Mitteln gegen den Empfang der Letzten Ölung sträubte. Wie sich später herausstellte, schämte sie sich wegen ihrer schmutzigen Füße.

So ist der Ausspruch des Vaters von Konrad und Anna Kupfer, der ein bekannter Sauberkeitsfanatiker war, noch so manchem Hausner als geflügeltes Wort in Erinnerung: "Es kommt ein Gewitter - wascht euch die Füße".

Silvesterfeier 2003/2004
Unser Jubiläumsjahr begann mit dem Jahreswechsel 2003-2004 und der mittlerweile etablierten Silversterfeier auf dem Hausner Dorfplatz. Wie gewohnt lauschte man den Worten des Bürgermeisters und tauschte in der geselligen Dorfgemeinschaft bei Plätzchen, Glühwein und Sekt die guten Vorsätze für das neue Jahr aus.

Adventsfeier 2003
Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit lud unser Verein zur Adventsfeier am 21.12.03 in den Beckenschneidersaal in Hausen ein. Zunächst bewirtete man alle Anwesenden mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Mit dem Lied "Alle Jahre wieder" begann der offizielle Teil der Feier.

Zunächst begrüßte die 1. Vorsitzende die zahlreichen Gäste, allen vorweg den Bürgermeister der Gemeinde, sowie die Ehrenmitglieder unseres Heimatvereins.

Die Trachtensänger folgten mit den Liedern "Wenn´s zum erst´n moll schneit" und "Die stille Zeit". Anschließend hörte man einige besinnliche Gedanken über den Adventskranz.

Nun waren unsere Kinder und Jugendlichen an der Reihe. Mit den Liedern "Kommt sagt es allen Leuten" und "Winterwunderland" stellten zwei junge Nachwuchsbläser ihr Können unter Beweis. Dazwischen erzählten zwei Buben eine kurze Geschichte über einen ganz besonderen Weihnachtsschmaus.

Viel Applaus erhielten unsere Kinder für ihre Darstellungen eines Krippenspiels. Zwei Holzknechte erlebten, wie Maria und Josef bei der Herbergssuche abgewiesen worden sind. Dann machten sie sich auf den Weg, die heilige Familie zu suchen, um ihnen Gaben zu bringen. Ein kleiner Stern half ihnen bei ihrer Suche nach dem Stall. Trotz ihrer Armut waren die Knechte im Angesicht des kleinen Jesukindes von Zufriedenheit erfüllt.

Zwischen den Geschichten "Ochs und Esel" und "Der Stoll von Bethlehem", die der Mundartdichter Reinhold Schmitt vortrug, spielte eine Flötengruppe einige Lieder.

Die Hausner Trachtenstickerin überraschte die erste Vorsitzende mit einem ganz besonderem Geschenk an den Verein, einer neu gestickten Festtagsschürze.

Bevor die Trachtensänger mit dem Lied "Auf , lasst uns nach Bethlehem gehen" das offizielle Programm beendeten, verkündete die Kindertheatergruppe in einem kurzen Spiel die frohe Botschaft.

Nach kurzen Dankesworten an die Gemeinschaft, Vereins- und Vorstandsmitglieder und einer kleinen Bescherung für die Kinder beschloss man die Feierstunde mit dem Lied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit".

Heimatabend unseres Nachbarvereines Heroldsbach im November 2003